Montag, 19. Oktober 2015

Coimbra und Richtung Süden

In Coimbra haben wir eine interessante Unterkunft. Kitschig aber es gibt Unmengen an läuten den und liegenden Spielzeugen für Wanda und Autos. Es tut gut so viele junge Menschen in Coimbra zu sehen. Immerhin ist dies eine Studentenstadt. Nach Coimbra sind wir 2 Tage in Ferrel, bei Peniche, gewesen. Auch hier allerhand Spielzeug und das Meer. Wir kaften uns roten Fisch der gegrillt ganz gut schmeckte.














Amarante und Porto - Besuch

Zu Amarante kann ich nicht gar so viel sagen, denn ich konnte ein paar Tage lang nur sehr unscharf sehen. Ich glaube es ist schön dort. Es gibt unendlich viele Fleischer. Und endlich habe ich von einem Mucki-schuhverkäufer wunderbare Schuhe gekauft. Juri zahnt und der erste dieser 4 neuen ist durch. Juhu. In Porto haben wir unsere temporäre Reisebegleiter getroffen - Katalin ist angekommen. Am ersten Tag hat sich das schon seltsam angeführt, immerhin blubberten wir vier hier so schön vor uns hin. Mit Kata kamen die Erinnerungen an das echte Berliner Alltagsleben. Mittlerweile hat unsere Urlaubsblase Kata vollständig geschluckt. In Porto sind wir mit einer klei en Bimmelbahn gefahren und auch schon am kommenden Tag nach Coimbra weiter gereist.


Kurz nach dem Kuss annullierte Wanda die Ehe, der Frosch wollte immerzu nur Fliegen haben..Blick auf die andere Seite des Douro Flusses in Porto.



Wanda hat einen Frosch geheiratet


stolze Vater führt die Braut zum Altar...


Sonntag, 11. Oktober 2015

bei Schneewittchen regnet es rein

Ich hören das Prasseln des Feuers, das rauschen des Regens und das bling, plitsch und platsch der Tropfen hier drinnen.

HEute haben wir fette Beute gemacht, gegen eine Zeichnung einer Nachbarin. Wenn das so weiter geht, brauchen wir nicht mehr einkaufen. Sehr selbst. Ich bitte um Hinweise was man nur mit so vielen gigantischen Zwiebeln anfagen kann!



In Rebordelo gibt es ein Altenheim. Da man in der Nähe von Altenheimen hier öfter spanische Autos sieht, vermutet Tom, dass die Spanier hier ihre Alten hin schicken.

Samstag, 10. Oktober 2015

bei Schneewittchen regnet es

Ergänzung zu unnütze Investitionen: es gibt in unserem Dorf - das in übrigens Rebordelo heißt ...- eine geschlossene Schule, eingezäunt, mit Sportplatz davor, und dieser hat ein nagelneues Dach, aber alles eben eingezäunt und schrummellig, außer das Dach, aber unbenutzbar. Die im FörderAntrag erwähnten 1000 Kinder des Dörfchens sind wohl noch nicht geboren worden.

Der Naturpark ist nett, wenig besiedelt. Nur sieht es ein klitzekleines Bisschen zu sehr nach Sachsen aus. Etwas andere Steine, höhere Berge, ein paar andere Bäume, nicht so viele alte Häuser, aber sonst hätte mich ein nebenläufiges "Nu" nicht verwundert.
 In einem dieser zeigen Dörfer hatten wir eine halbe Kuh zum Mittag. Danach hat es begonnen zu regnen. Ach ja, in jenem Dorf gab es ein Buswartehäuschen, aus Stein, in dem es einen Kamin gab!



Tom mochte die Kuh sehr



Solche Brunnen gibt es im ganzen Land, da kann man sich wunderbar frisches Wasser holen.

...die Versuchung war so groß...



Wind, Berge, Wolken, Regen und Tom

Männer in der Bar im Bergdorf

A
 Ich war sehr aufgeregt ihn zu fragen.

Juri

Juri befindet sich gerade auf der Schwelle zum Kleinkind. Immer öfter sieht er nicht mehr nach Baby aus. Krabbeln kann er, will er aber nur selten. Wenn es schnell gehen muss, ist das Robbern noch die erste Wahl. Kann man eigentlich schon als Baby cholerisch sein? Das ist an sich ein so friedliches Kind, wehe man nimmt ihm was weg, oder bietet ihm das falsche zu essen an, oder trinken, wenn er nicht mag. Wanda spricht viel Unerwartetes, ihre Sätze klingen anders und ihre Verknüpfungen sind originell aber clever.

Freitag, 9. Oktober 2015

Hinter den (sieben?) Bergen

Trás-os-montes heißt "hinter den Bergen". Und meint, wie es klingt, diese Gegend ganz im Norden Portugals ist irgendwie vergessen worden. Wir sind in einem Dörfchen in dem nur lauter alte Männer an den Straßen sitzen. Ob das ein Teil der sieben Zwerge ist wollten sie uns nicht sagen. Beziehungsweise haben wir uns nicht getraut zu fragen. Unser Haus ist komisch. Verwinkelt und kalt.- habe mich heute Nacht an Wanda gekuschelt, um mich zu wärmen. - Juri schläft nämlich seit ein paar Tagen bei Tom, für eine Mutter-freundlichere Nacht. \Und warum gibt es eigentlich in so vielen Ländern diese elenden Betten? Alles verwurschtelt und am Ende hat man nur noch ein dünnes Bettlaken. \ einen kleinen Wildpark haben wir uns heute angesehen. Wanda hat gestern sogar gefragt, ob Oma mit kommt.... Es scheint hier so einiges EU-Subventioniertes zu geben, dass aber nur ein- oder zweimal im Jahr genutzt zu werden scheint. Das sind Minigolfanlagen und irgendwelche Parks, die hübsch aussehen, aber keinen Sinn zu machen scheinen. Wir hörten von Bauern, die zB Kiwis groß angebaut haben, fette Traktoren gekauft haben, um das Geld ein zu streichen und doch keine einzige Frucht zu ernten.

Rabe, der sprechen konnte


Manchmal wachsen ihr Hörner
 Bei den Wildschweinen:
Süsskrampause. Juri hat seins schon aufgegessen und verlangt mehr

Ohne Feuer zu kalt zum Frühstücken.
Morgen fahren wir in den Nationalpark rein. Der soll echt "gira" = "cool" sein.

Mittwoch, 7. Oktober 2015

Rennfahrer Tom

Unser letzter Tag hier in unserem prächtigen Anwesen begrüßt uns mit einem Sonne- Nebel Mix. Wir beschließen in eines der muckeligen, schnuckeligen Bergdörfer zu fahren. Serpentine rauf, Serpentine runter. Das Dorf ist entzückend steinig und verkaufssicher (wir kauften: Käse, Likör, Brot, Poncho, Postkarten, aßen zu Mittag und tranken Kaffee.) Tschüß Steindorf. Serpentine runter, Serpentine rauf. Und plötzlich finden wir und in Mitten einer Serpentinen-Berg-Ralley wieder. Eieiei. Mein Herz schlug bis zum Gipfelkreuz. "Schnell, Tom, gleich kommt wieder einer! nein nein langsam und vorsichtig, denk an die Kinder. Gleich kommen sogar zwei hinter uns. ..." aber keiner hat es geschafft RalleyTom zu überholen. - wir Bogen rechtzeitig ab😁
Morgen sagen wir hier adeus mit viel Wein- denn ich zeichnete die Besitzer im Tausch gegen Wein und Marmelade- und fahren in den Norden.










 Und sie hat die Ruhe weg
Bild gegen Wein \ein guter Tausch

 Eichelkette mit Doppelkinn: die Pasteis schmecken
Alles Stein


 Meine Schuhe sind schon sehr zerlumpert, bald fallen sie von den Füßen. Wandas halten durch
Bergstop wegen Übelkeit





Die Sonne-Nebel-Morgen-Aussicht

Montag, 5. Oktober 2015

paradiesisch, aber nass wie die Römer


 Wir sind im Paradies. Ja, wir haben ein traumhaftes Haus, trinken träumerischen Wein, essen verträumte Marmelade und traumelnes Olivenöl - alles "made by Hanno und Frau" - die deutschen Gastgeber und Nachbarn. Und dürfen uns im gigantischen Garten bedienen  wie es uns beliebt. (Feigen, Weintrauben, Auberginen, Kaki, Kiwi, Orangen, Lauch, Tomaten und oh-Paprika) und jawohl: es beliebt zu jeder Vor- Zwischen- und Hauptmahlzeit. Und das Obst und Gemüse ist mir so eine Gaumenfreude nach Tagen voller Süßkram, Fleisch und Pommes. und auch die Aussicht auf Weinberg, Dorf, Berge und Wolken zieht uns in ihren Bann. Es bimmeln Glocken von Ziegen und obendrein sind die Betten ur-gemütlich. Wenn nur diese elenden Fliegen nicht wären.

SO haben wir heute eine Wanderung ins nächste Dorf gemacht. Das heißt Avô, und das wiederum heißt Opa. Doch Opa war nicht da. Über die Berge runter zum Fluss einen alten Römerweg lang. Wanda hoffte dass keine Ritter kämen, und sie blieben auch fern. Sie ist eine gute Läuferin doch nach 2 Stunden war auch sie KO. In den letzten Tagen verregneten es sich immer wieder und heute auf dem fiesen Rückweg bergauf wurde aus ab-und-zu-schauern ein Platschregen. Wir hatten die teils schlafenden Kinder auf den Rücken und so ging es immer weiter steil durch den Regen. Wanda kann übrigens wunderbar schlafen mit Regentropfen im Gesicht. Im Lädchen unten im Dorf wollte ich eine Zitronenquetsche für unsere Orangen kaufen und habe - mir fiel nicht einmal das Schmunzeln der Verkäuferin auf- gesagt "ich brauche ein Ding mit dem man Orangen genießen kann" statt "mit dem man Orangen entfruchten kann". Sie wußte was ich meine, hatte es aber nicht.







Gestern hat Wanda zum allerersten Mal gesagt, dass Juri weg solle, zurück in meinen Bauch.

Unser sehr beliebtes Abendspiel heißt: jemand ist krank und muss zum Arzt. Dort gibt es Frau Dr. Mutti, Herr kleiner Doktor Minimann, Frau Doktor Wanda und ab und zu mal Oberarzt Prof. Dr. Dr. Papowitsch. Da gibt es Heilspucke, ärztlich verschriebenes Buchvorlesen und derlei Wundermittel.


 Trauben wachsen hier wirklich überall

 Vor dem Regen


 In Avô gibt es eine alte Burgruine


 Der Minidoktor kuriert mit seiner Kollegin meine " Stirnschmerzen"